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Nusa Penida – Geheimtipp neben Bali

Erlebe ein Bali, wie vor 20 Jahren

Stell dir eine wunderschöne, unentdeckte Insel vor. Fernab vom Tourismus, voll von unberührter Natur, kristallklarem Wasser und perfekten Stränden. Ein Ort mit atemberaubenden Aussichten und unglaublich netten Menschen, die in einer interessanten Kultur friedlich und traditionell miteinander leben. Gibt es nicht? Wir glauben schon!

Nur 12km vom pulsierenden Bali entfernt liegt Nusa Penida. Seit Urzeiten gilt Nusa Penida als Insel der dunklen Magie. Noch heute fürchten sich die Einwohner den Namen des dunklen Hexenmeisters Jero Gede Macaling auszusprechen. Doch wie immer im Leben spielt das Gleichgewicht eine große Rolle. Die Einwohner trotzen den Dämonen mit der Hilfe der Götter. Auf Nusa Penida verfolgen die Menschen dasselbe spirituelle Glaubenssystem wie auf Bali. Die Einwohner sind unglaublich freundlich, dankbar und barmherzig für die atemberaubende Natur ihrer Insel und offen für Besucher.

Die traditionelle Kultur auf der Insel konnte sich bisher vor westlichen Einflüssen schützen. Hier gibt es keinen ausgeprägten Tourismus, die Straßen kann man kaum so bezeichnen, der Internetempfang ist schlecht. Das alles macht Nusa Penida zu einem perfekten Ziel für echte Abenteuer. Doch auch hier hält der Fortschritt Einzug. Immer mehr kleine Hotels sind im Bau.

 

Schon die Anreise ist abenteuerlich

Nusa Penida liegt nur 12km südöstlich von Bali. Mit dem Speedboat von Sanur Beach kommt man innerhalb einer halben Stunde nach Nusa Penida. Empfangen wird man sogleich von der Herzlichkeit der Einwohner und sofort fällt auf, dass es hier keine richtige Stadt gibt. Die „Hauptstraße“ ist kaum breit genug für zwei Autos, viele Häuser ähneln eher Wellblechhüllen inmitten des Dschungels. Doch genau das macht Nusa Penida aus und gibt dieser Insel den abenteurlichen Flair.

 

Atemberaubende Klippen und unberührte Traumstrände

Kelingking Beach sieht aus wie ein T-Rex

Nusa Penida beeindruckt vor allem durch die unglaubliche Natur auf der Insel. Die drei beeindruckendsten Viewpoints, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft sind Kelingking Beach, Atuh Beach und Broken Bay.

Kelingking Beach

Am sehr bekannten Kelingking Beach erwartet dich eine besonders atemberaubende Kulisse. Über einem Traumstrand wie aus dem Bilderbuch tront eine riesige Felsformation, die in ihrer Form der eines T-Rex ähnelt.

Für echte Abenteurer bietet sich außerdem der Abstieg zum eigentlichen Strand an. Dieser dauert etwa eine halbe Stunde und führt auf einem sehr steilen und rutschigen Weg entlang. Unten angekommen wirst du belohnt mit türkisblauem Wasser, und einem fast menschenleeren Strand, denn nur wenige wagen den Abstieg. Toiletten, Duschen oder Essensmöglichkeiten gibt es außerdem keine, was den Kelingking Beach aber eigentlich noch besser macht! Eine Abkühlung ist in dem türkisblauen Wasser auch möglich, man sollte allerdings unbedingt auf die starke Strömung achten und sich nicht weit vom Ufer entfernen. Für den anstrengenden Aufstieg sollte man mindestens 45 Minuten einplanen und genug Wasser einpacken, um die Mittagshitze gut zu überstehen. Ein Besuch des Kelingking Beach lohnt sich vor allem am frühen Vormittag, oder am Nachmittag. Zur Mittagszeit tummeln sich bereits recht viele Besucher hier.

Atuh Beach

Ein weiterer Traumstrand erwartet dich am Atuh Beach. Rechts und Links von einem recht großen und begehbaren Felsvorsprung sind zwei perfekte Strände zu entdecken. Der Strand auf der rechten Seite (Richtung Meer blickend) ist umringt von bis zu 100m hohen Klippen und damit absolut nicht begehbar. Dementsprechend kann man dort keinen einzigen Fußabdruck erkennen. Auf der linken Seite hingegen ist der Atuh Beach gelegen. Umrundet von Felsen im Meer liegt dieser palmengesäumte Strand geschützt und ist dementsprechend einladend für eine kleine Abkühlung. An einem kleinen Warung direkt am Strand erhält man für wenig Geld eine frische Kokosnuss oder landestypische Mahlzeiten wie Nasi Goreng.

Unerreichbarer Strand beim Atuh Beach Viewpoint
Broken Beach & Angels Billabong
Angels Billabong – natürlicher Infinity Pool

Der dritte Viewpoint, den man auf Nusa Penida unbedingt besuchen muss, ist Broken Beach. Hier findet ihr eine fast kreisrunde Bucht, umrundet von etwa 10m hohen Felswänden. Das absolute Highlight ist aber die Felsbrücke, die sich über Jahrmillionen gebildet hat und die Bucht mit dem Ozean verbindet. Leider gibt es keine Möglichkeit in den Broken Beach hinabzusteigen oder nach einem Sprung wieder herauszuklettern. Trotzdem ein beeindruckender Ort, den du so schnell nicht vergessen wirst. Nur weniger Meter entfernt jedoch findet ihr Angels Billabong. In diesem natürlichen Infinity-Pool könnt ihr eine kleine Abkühlung genießen. Ein absoluter Geheimtipp findet sich jedoch zwischen den beiden Viewpoints. Verlasst die Arkade aus Bäumen, die Broken Beach und Angels Billabong miteinander verbindet, etwa in der Hälfte und steigt auf den kleinen Felsvorsprung. Mit etwas Glück lassen sich dort riesige Manta Rochen beobachten!

Broken Beach – Über Jahrmillionen vom Ozean geformt

Lebendige Unterwasserwelten

Nicht nur die Insel selbst besticht durch surreale Landschaften und Natur. Auch unter der türkisblauen Wasseroberfläche hat Nusa Penida einiges zu bieten. An zahlreichen Schnorchel- und Tauchspots wartet die bunte Unterwasserwelt mit ihren Bewohnern darauf entdeckt zu werden.

Ein ganz besonderes Highlight sind aber zwei ziemlich große Meeresbewohner: Manta Rochen und Mondfische. (Fun Fact: nach diesem Fisch sind die Speedboote des Mola Mola Express benannt, die euch auf die Insel bringen)

Mit den riesigen (aber ungefährlichen) Manta Rochen kann man bei einem Schnorchelausflug am „Manta Point“ schwimmen. Dieses Erlebnis ist absolut zu empfehlen! Mit dem Boot fährt man zum nahe hoher Felsklippen gelegenen Manta Point. Bei unserem Besuch von Nusa Penida haben wir dort zwei etwa 2-3m große Manta Rochen angetroffen, die dort ihre Kreise gedreht haben. Teilweise tauchen oder vielmehr schweben diese gigantischen Meerestiere auch direkt auf einen zu und tauchen knapp vor einem tiefer, sodass man doch nicht von dem riesigen Maul verschlungen wird 😉

 

Doch wie erlebt man all das am Besten?

Wir haben für Nusa Penida eine 2 Tages Tour gebucht, was wir jedem empfehlen. Abgeholt werdet ihr früh morgens an eurer Unterkunft auf Bali und am nächsten Tag auch wieder zurückgebracht. Außerdem ist bereits eine Übernachtung auf Nusa Penida, Frühstück, Abendessen sowie ein Fahrer dabei, der euch mit dem Auto auf den abenteurlichen Straßen sicher zu den verschiedenen Viewpoints bringt. Auch ein halbtägiger Schnorchelausflug zum Manta Point und ein paar anderen wunderschönen Riffen ist dabei.

Eine andere Möglichkeit ist für etwa 5€ pro Tag einen Roller zu mieten und die Insel selbst zu erkunden. Seid euch allerdings bewusst, dass die Straßen auf Nusa Penida sehr schlecht und steinig sind. Ihr solltet daher auf Nusa Penida vielleicht nicht das erste Mal auf einen Roller steigen.

Unser Badass Fahrer (links) auf Nusa Penida beim Tanken

Insgesamt ist Nusa Penida auf unserer Reise nach Bali unser absolutes Highlight gewesen und sollte daher auf keinen Fall außen vor gelassen werden. Noch ist es relativ unbekannt und dementsprechend auch alles andere als touristisch. Selbst an Viewpoints wie Kelingking Beach kommt es zu Stoßzeiten nicht mal annähernd zu den Touristenmassen, die man eigentlich erwarten würde. Auch deswegen hat uns Nusa Penida so sehr gefallen. Hier fühlt sich Reisen wirklich abenteurlich an.

Zwei Tage erscheinen uns als die perfekte Zeit, um Nusa Penida zumindest ein bisschen entdecken zu können. In der Zeit lassen sich die schönsten Orte auf der Insel besuchen und ein paar Schnorchel- oder Tauchgänge absolvieren. Dennoch sind wir uns sicher, dass Nusa Penida noch viel mehr zu bieten hat, weshalb wir definitiv noch einmal zurückkommen werden!

Falls dir der Artikel gefallen hat, würden wir uns freuen wenn du ihn mit deinen Freunden teilst. Kennst du noch mehr beeindruckende Orte auf Nusa Penida? Dann lass einen Kommentar hier unter diesem Beitrag da und teile so deine Erfahrungen mit der Welt!

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